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Neuigkeiten zur
508. Kirmes vom 1.-4. Juni 2012
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Musikalisches
Rahmenprogramm für 2012 steht fest!
In den letzten Wochen haben Bürgermeister
Thomas Groll und Rene Spatzier als der zuständige Mitarbeiter der
Stadtverwaltung viele Zeit darin investiert, das musikalische
Rahmenprogramm für die Neustädter Trinitatiskirmes 2012
zusammenzustellen. Dabei waren sie immer darauf bedacht, die bei
der Fragebogenaktion zur Zukunft des traditionellen Volksfestes
gewonnenen Erkenntnisse in die Planungen miteinfließen zu lassen.
Als nächstes wird man sich nun um „den
roten Faden“ des Kirmesprogrammes kümmern. Die genauen
Anfangszeiten der Veranstaltungen sind festzulegen; Festzug,
Gottesdienst und vieles mehr vorzubereiten. Die erstmals geplante
Festschrift und der Kirmespin (Anstecknadel) sind auf den Weg zu
bringen und auch über die Form der Werbung und die Einladung von
Burschenschaften und Kirmesgesellschaften aus der Umgebung wird man
sich Gedanken machen.
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Freitagabend, dem 1. Juni 2012,
soll es nach dem Fassanstich ab 22.00 Uhr eine Discoparty für alle
jungen und junggebliebenen Kirmesbesucher geben. Eine breite
Mehrheit, so der Bürgermeister, habe sich nach den Rockabenden der
letzten Jahre wieder einmal einen Discoabend gewünscht. Auch aus
Gesprächen mit Jugendlichen habe man entsprechende Rückmeldungen
erhalten. Als Partner hat die Kommune das NSA-Disco-Team
verpflichtet (www.discoteam-nsa.de).
Seit seiner Gründung im Jahre 1989 führt das NSA-Disco-Team aus
Ottrau bereits in der hiesigen Region Discoveranstaltungen durch.
Dabei kann auf ein breit gefächertes Sortiment an professionellen
Ton-, Licht- und Videoequipment zurückgegriffen werden. Getreu dem
Motto „…wo wir sind ist Party!“ werden sowohl aktuelle Songs aus
den Charts, aber natürlich auch Oldies gespielt.
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| Am
Samstagabend, dem 2. Juni 2012,
wird die Tanz- und Partyband „Wild Birds“ (www.wild-birds.de) für
den guten Ton sorgen. Auch damit trage man dem Wunsch der
Bürgerschaft Rechnung, die sich überwiegend für einen Tanzabend mit
einer guten Kapelle ausgesprochen habe, erklärt Bürgermeister
Groll. Auf die Verpflichtung teurer Stargäste habe man bewusst
verzichtet. „Wir wollen bei der 508. Trinitatiskirmes in Absprache
mit dem Festwirt, dem Alsfelder Getränke Service, und der Licher
Brauerei bei allen Veranstaltungen im Festzelt auf Eintritt
verzichten, dies musste natürlich bei der Verpflichtung von
Kapellen und Künstlern berücksichtigt werden. Unserer Auffassung
nach ist es gelungen, gute Gruppen zu verpflichten, die für
Stimmung sorgen werden. Dies haben sie bereits bei zahlreichen
Festen unter Beweis gestellt. Erfreulich ist darüber hinaus, dass
drei der Kapellen und das NSA-Discoteam aus der Region kommen.
Diese Akteure sind vor Ort bekannt, so dass damit zu rechnen ist,
dass sie auch Fans aus umliegenden Städten und Gemeinden anziehen
werden“, erläutert Thomas Groll.
Die Band „Wild Birds“ ist seit nunmehr 30 Jahren im Nordhessischen,
Ostwestfälischen und dem Großraum Kassel ein fester Bestandteil der
Live-Musik-Szene. Die sieben erfahrenen und professionellen Musiker
und Sängerin Johanna haben für jedes Publikum entsprechende Musik
im Repertoire: Von Volksmusik über Schlager und Egerländer
Blasmusik bis hin zu aktuellem Rock, Pop, Top40, Country-Hits sowie
Soul-Klassikern. Überzeugen kann die Band durch ihren mehrstimmigen
Gesang sowie durch solistische Darbietungen – es wird also nie
langweilig. Für die Musiker um den in der hiesigen Region bestens
bekannten Udo Seifert ist wichtig, dass alles live gespielt und
gesungen wird.
Vor dem Feuerwerk – erstmals seit fast 20 Jahren wieder am
Samstagabend – wird Thorsten Faßbender alias „Libero 5“
(www.libero-5.de) im Festzelt auftreten. Der Kölner Stimmungssänger
ist seit 2005 Mitglied der deutschen Partyszene. Regelmäßig tritt
er am „Ballermann“ auf Mallorca auf. Sein Hit „Lu Lu Lukas Podolski“
hat mittlerweile Kultstatus und die EM-Hymne 2008 „Deutschland ist
der geilste Club der Welt“ war mehrere Wochen in den Hitparaden
vertreten.
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| Auch am
Sonntagabend, dem 3. Juni 2012,
möchten die Verantwortlichen den Kirmesbesuchern gute Unterhaltung
anbieten. Dafür wurde die Coverband Screw Loose (www.screw-loose.de)
aus Marburg engagiert. Die musikalische Bandbreite der Gruppe geht
von Oldies aus den 60er Jahren bis hin zu aktuellen Pop- und
Rocksongs und wird ständig erweitert. Die Lieder sind zum großen
Teil nah am Original gehalten, werden aber auch gerne mal mit
improvisierten Einlagen aufgepeppt. Screw Loose erzielte beim
Neustadt-Treffen 2011 einen großen Erfolg als die Band im Rahmen
des III. Neustädter Straßenmalerfestivals auf dem Marktplatz
auftrat.
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| Für den
Frühschoppen am Kirmesmontag, dem 4.
Juni 2012, wurden „Die Original
Gipfelstürmer“ (www.rudiwagner.de/Gipfelstuermer.htm) aus Südhessen
verpflichtet. Die Achtmannkapelle wird den Fest-Gästen ein
abwechslungsreiches und spritziges Musikprogramm mit einer Mischung
aus traditionell böhmischer und typisch bayrischer Blasmusik,
flotten Oberkrainer Melodien, volkstümlicher Stimmungsmusik,
Kultschlagern sowie Stimmungs-Hits im modernen Sound zum Mitsingen
und Abtanzen präsentieren - …natürlich mit viel Gesang! Die
besondere Mischung aus zünftiger Blasmusik und moderner
Stimmungsmusik ist nach Ansicht von Thomas Groll und Rene Spatzier
genau das richtige für den Kirmesfrühschoppen. Entsprechend dem
Votum der Bürgerbefragung wird es am Montagmorgen keinen weiteren
Künstler geben.
Den Abschluss der Kirmes bildet dann der Tanzabend mit der
Partyband „Holidays“ (www.partyband-holidays.de) aus dem
Vogelsberg. Die Gruppe steht für eine Superqualität und ist eine
hervorragende Stimmungsband. Die siebenköpfige Band heizt in
Bierzelten, auf Burschenschaftstreffen und bei
Karnevalsveranstaltungen ein. Ihre Setliste reicht von Schlager
über Pop und Party-Mucke bis hin zu den besten Rocksounds.
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Erste
Eckpfeiler für traditionelles Volksfest wurden gesetzt
In den vergangenen Wochen führten Neustadts Bürgermeister Thomas Groll
und der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung, René Spatzier,
zahlreiche Unterredungen zur Zukunft der Trinitatis-Kirmes.
Zwischenzeitlich hat der Magistrat erste Eckpfeiler für die 508.
Auflage des traditionellen Volksfestes im kommenden Jahr gesetzt.
Gemeinsam mit den Gesprächspartnern, so der Bürgermeister, habe man
zunächst die Ergebnisse der Bürgerbefragung zur Zukunft der
Trinitatis-Kirmes analysiert und auf ihre Realisierungsmöglichkeiten
hin abgeklopft. „Wir sind dankbar für die Ideen der Bürger und wollen
soviele Anregungen wie möglich umsetzen, aber manchmal gibt es
Sachzwänge, die man akzeptieren muss“, stellte Thomas Groll fest. Im
Rahmen eines Pressegespräches erläuterte das Stadtoberhaupt die
bisherigen Ergebnisse.
Die Trinitatis-Kirmes 2012 wird vom 1.-4. Juni stattfinden. Gemeinsam
mit Festwirt, Brauerei und dem Generalpächter des oberen Festplatzes
habe man sich nach intensiver Diskussion gegen die Streichung eines
Festtages entschieden. „Unsere Partner haben uns deutlich gemacht, dass
sie aus wirtschaftlichen Gründen an vier Kirmestagen festhalten
möchten. Ihre Abgaben an die Kommune würden ansonsten deutlich
niedriger ausfallen. Für die Stadt als Ausrichter bringt eine
Verkürzung deshalb keine Einsparungen“, erklärt Bürgermeister Groll die
Entscheidung.
Umgestaltet wird hingegen der Programmablauf. Bisher steht folgendes
fest:
Entsprechend dem Votum der Bürgerschaft soll der Fassanstich am
Freitagabend im Festzelt in der Lehmkaute stattfinden und nicht mehr am
Marktplatz.
Das Feuerwerk wird von Montag auf den Samstag verlegt. Dies war der
Wunsch der Bevölkerung.
Auch der Krammarkt am Kirmesmontag wird 2012 erstmals in der Straße vor
dem Festplatz stattfinden. Damit wird ebenfalls eine Anregung der
Kirmesbefragung aufgegriffen.
Die Kommune und ihre Partner, so Bürgermeister Groll, wollen die
Veranstaltungen im Festzelt zukünftig ohne Eintritt anbieten.
Festwirt wird nach einem Magistratsbeschluss auch zukünftig der
Alsfelder Getränke Service sein. Mit dem Unternehmensvorstand Dieter
Resch ist sich Groll darin einig, dass die Aufenthaltsqualität im Zelt
und dessen Umfeld erhöht werden soll. Dieser Wunsch wurde vielfach bei
der Befragung geäußert. Wer 2012 den Festplatz betritt, soll u.a. von
einem freundlich gestalteten Biergarten begrüßt werden. Zudem ist im
Zelt eine separate Sektbar vorgesehen. Weitere Einzelheiten werden noch
in den kommenden Monaten festgelegt.
Auch zukünftig wird es in Neustadt zur Kirmes Licher Bier geben. Der
Gebietsrepräsentant der Brauerei, Edgar Müller, sagte in den Gesprächen
seine Unterstützung bei der Attraktivierung des unteren
Festplatzbereiches zu.
Neuer Generalpächter des oberen Festplatzes wird der Vorsitzende des
Schaustellerverbandes Kassel-Göttingen, Konrad Ruppert. Seit 1983
bestückt er bereits erfolgreich den Gladenbacher Kirschenmarkt und ist
auf vielen Festen deutschlandweit vertreten. Er versprach Bürgermeister
Groll, nach der Enttäuschung dieses Jahres für einen attraktiv
ausgesatteten Festplatz zu sorgen. Ruppert, der in den 1990er Jahren
mit Fahrgeschäften vor Ort war und die Trinitatis-Kirmes daher noch aus
besseren Tagen kennt, geht von drei großen Fahrgeschäften, einem
Autoscooter, Fahrgeschäften für Kleinkinder und diversen
Ausspielungsgeschäften (Schieß- und Losbuden u. ä.) aus. „Neustadts
Kirmes war nach meiner Erinnerung ein gutes Fest für Schausteller. Da
wollen wir wieder hin. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen“, erklärte
Ruppert
Bürgermeister Thomas Groll kündigte weiterhin an, dass man die
Herausgabe eines Kirmespins und einer kleinen Festschrift plane. Damit
wolle man die Werbung verbessern und neue Einnahmequellen erschließen.
„Unser Ziel ist es, ein attraktives Programm zu gestalten und das
vorhandene Defizit schrittweise abzubauen“, betont Groll. Ziel müsse es
sein, neben den Einwohnern Neustadts und der Stadtteile auch
interessierte aus der Region in die Lehmkaute zu holen. Dazu sei es
wichtig, dass man auf das Fest aufmerksam mache. „Die Werbung zum
Neustadt-Treffen war optimal. Darin werden wir anknüpfen“, stellte der
Bürgermeister fest.
Als nächstes stünden nun Vertragsverhandlungen mit Imbißbetrieben an.
„Wir streben an, auch den unteren Festplatz abwechslungsreich zu
bestücken. Dabei soll es auch wieder die 2011 vermissten Fischbrötchen
geben“, so der Bürgermeister. Allerdings habe sich der Magistrat nach
ersten Gesprächen doch gegen eine Generalverpachtung dieses Bereiches
ausgesprochen. Entscheidend hierfür seien finanzielle Gründe gewesen.
Quellennachweis:
stadt-neustadt-hessen.de |